Der Webauftritt insgesamt war spitzenmäßig. Die gesamte Landorganisation vorbildlich. Besser kann es beim TSC nicht gehen.

GER 4366 / Kalle


Nach so vielen Jahren wiede Pirat zu segeln war eine große Freude. Vielen Dank an die Organisatoren, die uns einen Piraten für die Veranstaltung organisiert haben . Wir haben viele nette neue und alte Piratensegler wiedergetroffen. Der TSC hat sich als perfekter Gastgeber präsentiert, wir haben im Club viele fröhliche und anregende Stunden verbracht.

Jochen Bredt hat ein tolles Jubiläumsbuch zusammengestellt, die Lektüre lohnt sich für jeden Segler, der Pirat segelt oder irgendwann einmal in dieser Bootsklasse gesegelt ist.

Melanie und Dietrich Schilling


Nach 20 Jahren mal wieder dabei! Einfach geil und fast nichts verlernt.

Wenn da nur nicht diese Tegler Winddreher wären!

1000 DANK, 4398

Hallihallo...nun ist die Jubiläumsveranstaltung zum 75. Geburtstag des Piraten vom 09. Bis 12.Mai 2013 bereits Geschichte.

Wie schrieb die Yacht in ihrer Ausgabe (11/2013) zum 75. Geburtstag ihres Sprösslings - DIE EWIGE KLASSE!

Möge sie es tatsächlich werden. Die Seglerzeitung schrieb gar:

DER PIRAT DIE BELIEBTESTE SEGELJOLLE DER DEUTSCHEN!

Gemessen an den Verkaufszahlen von geschätzten ca. 10.000 Booten in 75 Jahren ist sie das wohl.

Die zu Ehren dieses Bootes ausgerichtete Jubiläumsveranstaltung beim Tegeler Segelclub (TSC) reihte sich jedenfalls würdig in die Vorgängerjubiläumsveranstaltungen 50, 60, 70 Jahre Pirat, allesamt vom BTB Berliner Tourenseglerclub Blau-Weiß e.V. (BTB) mit Unterstützung anderer Vereine organisiert und durchgeführt, ein.

147 Piraten auf die Beine zu stellen, war eine Danksagung an den Veranstalter, den Tegeler Segelclub!

Um es vorweg zu nehmen, alle, die nicht da waren, haben etwas verpasst!!! Ätsch wir waren dabei - ärgert euch!!!

147 Piraten darunter 13 Holzboote waren ein gesunder Mix von neuen und alten Booten. Man konnte so deutlich kontrastiert sehen, wie sich der Pirat weiterentwickelt hat, behutsam konservativ aber eben doch zu einer modernen Jolle. Die Vereine, die den Piraten hoch halten, müssten von allen ökologisch orientierten Verantwortungsträgern ausgezeichnet werden, der Pirat ist die pure Nachhaltigkeit, ja die Ewigkeit (möge die Yacht doch recht behalten), denn selbst über 20 Jahre alte Boote konnten und können in den Regattafeldern respektabel mithalten.

Wie lief es denn nun so bei der Jubiläumsveranstaltung beim Tegeler Segler Club?

In der letzten Woche waren wir auf dem zweiten Eurosaf Event des Jahres, der Delta Lloyd Regatta in Medemblik am Ijsselmeer.

Die Delta Lloyd Regatta ist die größte niederländische Segelveranstaltung und war auch in diesem Jahr sehr gut besetzt. Im Bereich der 49er waren knapp 40 Teams am Start.

„Wir hatten eine sehr kalte und abwechslungsreiche Woche!"

2013 49 04Dieser Satz beschreibt die Woche sehr gut! Es war durchweg sehr kalt und wir mussten feststellen, dass wir unsere Winter-Neoprenanzüge doch noch nicht weghängen können. Sturmfronten, Regen und Hagel standen täglich auf dem Programm.

Seglerisch sind wir nicht optimal in die Regatta gestartet. Am ersten Tag haben wir sehr schwer in den Rhythmus der Winddreher gefunden und mussten uns zunächst mit Rang 11 begnügen. Tag für Tag sind wir dann besser ins geschehen gekommen, sodass wir uns kontinuierlich verbessert haben und vor dem letzten Tag auf Rang 3 lagen.

„Die Eurosaf Events werden in einem schwierigen und für uns nicht ganz fairen Modus ausgetragen"

75 Jahre Pirat Jubiläums-Regatta auf dem Tegeler See
Himmelfahrtwochenende 2013 (9. Bis 12. Mai)

75 jahre pirat panorama

Am vergangenen Wochenende war es endlich soweit: 294 Piraten-Segler aus 8 Nationen trafen beim Tegeler Segler-Club e.V. in Berlin ein. Die meisten von ihnen brachten ihre eigenen Boote mit, aber einige der Segler reisten von sehr weit her an und brauchten nur ihre eigenen Segel mitbringen. Denn diesen Seglern haben Boote von anderen Clubs zur Verfügung gestellt bekommen. Wir konnten 22 Mannschaften aus dem Ausland begrüßen, die aus folgenden Ländern anreisten: Schweiz, Österreich, Tschechien, Türkei, Chile, Polen und Ungarn.

Eine Großveranstaltung wie diese, die 75 Jahre Pirat im TSC, erfordert viel Aufwand. Es gibt viel zu tun und zu organisieren. Eine Reihe von Tätigkeiten sind vielseitig und anspruchsvoll, wie die des Eintüters. Gefordert sind kaufmännisches Geschick und Bereitschaft zu vertrauensvoller Teamarbeit.

Also der Eintüter ist Chef einer Gruppe von Falschgeldzählern - oder um Irrtümern vorzubeugen - von Leuten, die die 75-ct-Verzehrbons zählen. Diese gibt es natürlich in unterschiedlichen Stückelungen, zu siebent, zu sechst oder zu viert, um die Hauptsächlichen zu nennen. Aber es gibt auch einzelne oder zweier. Sogar halbe Schnipsel sind dabei, in unterschiedlicher Schnittrichtung.

Also, die Falschgeldzähler sortieren nach Wert, stapeln und zählen. Der Eintüter nimmt die Abschnitte nun entgegen und notiert zum Beispiel: vierzig Mal zwei oder fünfzig Mal sieben, rechnet den Geldwert aus und vermerkt diesen auf einem vorbereiteten Umschlag, einer Tüte. So erhält ein profaner Umschlag mit wertlosen Schnipseln plötzlich einen beträchtlichen Wert. Und das ist das Schöne an dieser Aufgabe, wie man aus Nichts Werte schafft.

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