Aus KA/30.10.2015

Die Schwedische Reichsbank / Svenska Riksbank bringt ab Herbst 2015 neue Geldscheine und Münzen in schwedischen Kronen in den Umlauf.

Ab 30. Juni 2016 werden die gegenwärtigen 20 schwedische Kronen, 50 schwedische Kronen und 1.000 schwedische Kronen Scheine ungültig.

Ab 30. Juni 2017 die 100 schwedische Kronen Scheine, die 500 schwedische Kronen Scheine sowie die alten Münzen mit Ausnahme der 10 SEK Stücke.

Nach dem jeweils 30. Juni ist der Umtausch in deutschen Banken dann nicht mehr möglich. Aber was tun, wenn man aus dem letzten Urlaub noch viele alte Scheine übrig hat? Die schwedische Zentralbank nimmt sie auch nach den genannten Terminen an.

Alte ungültige schwedische Geldscheine wechseln: Die schwedische Reichsbank nimmt alle alten Scheine an (auch die von 1874) und überweist das Geld auch auf deutsche Konten gegen eine Bearbeitungsgebühr.

Aus KA/11.9.2015

Seit dem Baubeginn im Jahr 2008 errichtet die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes einen planmäßigen Ersatzneubau für das in die Jahre gekommene Schiffshebewerk Niederfinow (Baujahr 1934). Mit der Flutung des neuen Oberen Vorhafens wurde jetzt ein neuer Meilenstein erreicht.

Das neue Schiffshebewerk ist auf die europäische Wasserstraßenklasse Va ausgelegt und kann künftig von Fahrzeugen mit bis zu 110 m Länge und 11,40 m Breite passiert werden. Die Investitionskosten in Höhe von 300 Mio. € finanzieren der Bund und die Europäische Union (EFRE).

Am 24. August 2015 wurde auf der Baustelle mit der Flutung des neuen Oberen Vorhafens begonnen. Über einen Zeitraum von drei Wochen wurden rd. 145.500 m³ Wasser aus dem Oder-Havel-Kanal übergeleitet und der neue Vorhafen bis auf eine Wassertiefe von vier Metern gefüllt.

Mit der Fertigstellung wird für das Jahr 2016 gerechnet.

KA/08.09.2015)

Ab sofort besteht für Seewetter-Interessierte die Möglichkeit, entsprechende Newsletter kostenlos beim DWD zu bestellen.

Dies ist über die Webseite www.dwd.de/newsletter möglich.

Man kann dabei wählen, ob man den Seewetterbericht mit allen Teilgebieten oder einzelne Seegebiete zu unterschiedlichen Zeiten per Mail geschickt bekommen möchte. Vorhersagen für Nord- und Ostsee werden 4 X täglich und für das Mittelmeer 1 X täglich angeboten.

Mit der Trio 80 „Peer Gynt“ von Berlin über Stettin, Swinemünde, Sassnitz, Simrishamn, Hällevik, Karlskrona Säljö, Bergkvara, Kalmar, Timmernabben und zurück über Mörbylånga, Torhamn, Karlskrona Dragsö, Tjärö, Karlshamn, Simrishamn, Rønne, Swinemünde, das Stettiner Haff, die Oder wieder nach Hause.

So richtig kommt der Sommer nicht in Gang. Anfang Juni gehe ich mit Andi, Mario und Piet auf Chartertörn; dieses Mal mit einer Hanse 430. Sommerwetter! Danach ist aber Schluss mit dem Sommer. Wir überbrücken den „Wintereinbruch“ mit einer Woche Urlaub in der Schweiz. Am 25.06. sind wir zurück, am 26. sind die Gasprüfung und die Mitgliederversammlung. Ich horche mich um, wer wann wohin unterwegs ist. Alle wollen in Kürze los. Und Anfang Juli soll der Sommer wieder kommen. Wir überprüfen den Stand der Vorbereitungen. Am Montag oder spätestens am Mittwoch können wir ablegen. Doch der Reihe nach:

Montag, 29.06.2015: Berlin, TSC – Schleuse Lehnitz, 15 sm, 3:15 Std.

Wir haben seit Freitag fast pausenlos geackert. Der Erfolg bleibt nicht aus. Um 15.00 Uhr können wir das Haus verlassen, um 16.00 Uhr ist alles an Bord und wir legen ab. Das ging so schnell, dass Barbara und Benn uns nicht, wie sonst immer, am Steg verabschieden können. Doch die Anstrengungen der letzten Tage machen sich bemerkbar: Wir sind müde und gereizt. Doch am Spätnachmittag kehrt Ruhe ein. Die Kanalfahrt „entschleunigt“ uns, zwingt zur Ruhe und Gelassenheit, glättet die Nerven und besänftigt das Gemüt. In Lehnitz sind wir völlig entspannt. Wir haben Glück! Vor uns fährt gerade das Frachtmotorschiff „Michael“ in die Schleuse ein. Ich frage telefonisch nach, ob da noch Platz für acht Meter seien. Es ist, wenn auch sehr wenig. Um 20.30 Uhr liegt der erste Abschnitt hinter uns.
Der Liegeplatz vor dem Hafen Klink, den wir in den Jahren zuvor immer gewählt haben, ist besetzt. An der Kaimauer ist ein Mahnmal installiert, eine rostige, überdimensionale Stahlplatte mit eingestanzten Schriftzügen, die bis ins Wasser reicht. Festmachen unmöglich und auch sicher pietätlos.
An der Ecke sitzt ein Angler und ranzt uns an, der Hafen sei gesperrt, hier könne man nicht liegen. Meine Antwort ist unfein und nutzlos. Wir gehen auf die andere Seite und genießen einen wunderschönen, ruhigen Abend, unseren ersten. Dabei verliert die erste Kiste Rotwein ihre Jungfräulichkeit.

Dienstag, 30.06.2015: Lehnitz - Schwedt, 51 sm, 11:50 Std.

Mit der Hanse 430 „Coco“ von Greifswald über Sassnitz, Ystad, Simrishamn nach Bornholm und von Hasle, über Glowe und Stralsund wieder zurück nach  Greifswald.  Das waren 270 sm und sieben scharfe Menüs.

Besatzung: außer mir: Andi Matthey, Mario Steinberger und Peter Schupp.

2015 charter hanse 01In diesem Jahr ist alles anders als gewohnt: „unsere“ Hanse, die „Sanibel II“ gibt es nicht mehr. Dafür bekommen wir – mit reichlich Rabatt - eine Hanse 430. Ich habe bisher nur einmal ein so großes Schiff gechartert und erinnere mich, dass nicht mehr jeder Hafen geeignet und nur wenige Boxen ausreichend groß sind. Also planen wir einen Törn in den Øresund, da gibt es jede Menge großer Häfen.

Bei der Länge des Schiffs von 13 m hat nun jeder seine eigene Kabine und braucht sich mit dem Gepäck nicht einschränken. Das gilt für Mario im doppelten Maße, weil er neben seinem persönlichen Kram auch für die Verpflegung zuständig ist. Obwohl wir beschlossen hatten, nicht mehr so viel Lebensmittel zu bunkern, wird dieses durch das reichliche Platzangebot unterminiert. Es ist reichlich viel Gepäck, das mit zwei VW-Passat nach Greifswald geschleppt wird.

Dann kommt die nächste, weniger freudige Überraschung: Die „Coco“ war in der Woche zuvor verchartert und die Besatzung bleibt bis zur letzten Minute auf dem Schiff. Wir können also nicht wie gewohnt gleich nach der Ankunft übernehmen, sondern müssen warten, bis das Schiff gereinigt ist. Das bringt unsere Planung in Gefahr. Doch Ende gut, alles gut, wir schaffen es, bis 13.30 Uhr reisefertig zu sein. Der Törn kann beginnen.

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