Kreismeisterschaft Eckernförde
Regatta auf dem Wittensee  18. – 20. August 2004

Am Freitag kamen wir um 19.30 Uhr in Rendsburg an. Wir bauten gleich das Zelt auf. Als das geschafft war, gingen wir mit den Vätern von dem „kleinen Flo“ und Anja essen. Nach der Rückkehr zum Zelt, das war gegen 24.00 Uhr, traf auch endlich unser Trainer ein. Er beschloss so gleich, mit den Erwachsenen einen trinken zu gehen. Das kam uns gerade recht. So konnten wir lange Musik hören.

Nach einer Weile wurde es auch bei uns ruhiger und Flo tauchte wieder auf. Wir hatten viel Spaß, hätten sicherlich noch mehr davon  gehabt, wenn Flo noch länger weggeblieben wäre.

Zu unserem Bedauern goss es in der Nacht in Strömen. Wir mussten unsere Luftmatratzen umlagern, durch den starken Regen war es im Party-Zelt (Seitenwände nicht bis zum Boden, keine Zeltplane) ziemlich nass geworden. Nach der Aufregung verlief der kurze Rest der Nacht ruhig.

Gegen 8.00 Uhr wachten wir am Samstag auf. Beim Frühstück verlief alles ziemlich chaotisch. Danach spielten wir Football. Bis 13.30 hatten wir noch viel Zeit. Erst dann fuhren wir raus aufs Wasser. Der Wittensee liegt in einem Naturschutzgebiet; deshalb hatte Flo auch kein Motorboot, sondern musste mit einem Ruderbötchen auf den See fahren. Das hat ganz schön lange gedauert. Es herrschte Windstärke 4-5, in Böen sogar 6 mit vielen schönen Wellen. Zwei von uns mussten frühzeitig aufgeben.

Ich hatte viel Pech! Mein Boot war total vollgelaufen. Da half auch kein fleißiges pützen mehr, bei jeder Welle kam neues Wasser ins Boot. Dabei wurde mein hinterer Auftriebskörper hinausgespült. Meine Knieschützer trieben gleich hinterher und gingen unter. Ca. 20 Minuten später kam ein DLRG-Boot um mich an Land zu bringen. Sie zottelten kräftig am Mast herum. Ich erklärte ihnen, dass ich eine Mastsicherung angebracht hatte. Timo erzählte mir später, dass er an einer Möwe auf einem „roten Ding“ vorbeigesegelt ist, das gar nicht nach Boje aussah. Tim bestätigte diese Geschichte.

Zum Abendbrot gab es Hot Dogs – nicht jedermanns Sache. Später fuhren wir noch zu einem Fest, was zur Kieler-Woche gehörte. Wir hatten viel Spaß und auch an diesem Abend kamen wir erst spät zum Schlafen.

Am Sonntag passierte nichts Außergewöhnliches. Die Preisverleihung war etwas merkwürdig, denn nur der erste bekam einen Pokal. Wir belegten die Plätze 7, 11, 13, 27 und 28.

Alles in Allem:
Zum Wittensee muss man nicht noch einmal fahren! Beschluss vom Opti-Team des TSC.

Svenja Lübke

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