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Nach der Testregatta auf Palma, stand nun eine weitere Trainingsregatta für Zelle und mich an. Diesmal in Hyeres (Südfrankreich). Schon die Trainingstage versprachen tolles Wetter für die Regatta. Mit sehr viel Sonne, und was meistens leider auch dazu gehört: wenig Wind, startete Die Regattaserie 2004.

Die 6 Regattatage waren in 3 Qualifikationstage und 3 Finaltage bei den 470er Männern aufgeteilt. Insgesamt sollten nur 12 Läufe gesegelt werden, je sechs in der Quali und sechs im Finale. Die 74 Boote bei den Herren wurden wie gewohnt in zwei Gruppen eingeteilt.

Wie schon in Palma haben Zelle und ich auch wieder in Hyeres neues Material für die olympischen Spiele getestet. Diesmal waren wir aber mit unserer Speed, im Gegensatz zur letzten Regatta, weit aus zufriedener. Am Ende der Quali kam dennoch nur ein Platz in der Silbergruppe heraus. Was war geschehen? Es lag unserer Meinung nach weniger am Material, sonder mehr an uns selbst. Die Leistungsdichte bei den Herren ist enorm hoch. Kleine taktische Fehler wirken sich meist enorm aus. Von denen gab es in zwei, drei Läufen einfach zu viele. Hinzu kam dann noch ein wenig Pech durch die stark drehenden Winde und die Disqualifikation im 6. Rennen durch einen Frühstart. Aber nicht nur uns beide erwischte es: Auch der ukrainische Goldmedaillengewinner von 96 verpasste die Goldgruppe. Somit kam es dann noch zu einem kleinen Schlagabtausch im Silberfleet in den letzten 5 Rennen. Am Ende sprang wenigstens noch der erste Platz in der 2. Gruppe raus. Insgesamt leider nur der 38. Platz.

Von Hyeres geht es nun direkt zur Weltmeisterschaft, 6.-16.Mai, nach Zadar (Kroatien).

Drückt uns die Daumen, bis bald!!!

Euer Felix