Im Tagesspiegel las ich, dass auf dem Gelände der Oberflächenwasser-Aufbereitungsanlage (OWA) ein 21 Meter hoher Turm errichtet worden ist, der 67 Tonnen Aktivkohle enthält. Er soll das Wasser des Nordgrabens und des Tegeler Sees von schädlichen Stoffen befreien, die von der bisher betriebenen Anlage nicht zurückgehalten werden,. Es handelt sich im wesentlichen um Reste von Medikamenten, deren Wirkstoffe aus dem Wasser mit der Aktivkohle herausgefiltert werden. Ein Beispel sind die rezeptfrei verkauften Salben (Voltaren, Diclo u.a.), welche den Wirkstoff Diclofenac enthalten. Die Reste gelangen beim Waschen oder Duschen in das Abwasser. Auch Hormone und Antibiotika werden entfernt. Die A-Kohle wird anschliessend mit den Rückständen verbrannt. Das zunächst bis Oktober geplante Experiment gehört zum Grossvorhaben „Askuris“, das vom Bundesforschungsministerium gefördert wird.

Eine weitere wirksame Methode zur Reinigung von unerwünschten Stoffen ist die Behandlung mit Ozon. Sie ist energieaufwändig und daher teuer. Ihre Wirksamkeit wird geprüft.

Wer mehr über das Vorhaben wissen möchte, kann dies im Tagesspiegel vom 18.02.2016 unter „Berlin/Brandenburg“ oder im Umweltschaukasten nachlesen.

Wolfgang Hertel

In der Yacht 1/2015 auf Seite 72 finden Bootseigner, die Antifoulinganstriche auf ihren Booten verwenden, einen Artikel, der den gegenwärtigen Stand bei der EU-Prüfung im Rahmen der Biozidrichtlinie beschreibt, und den ich zu lesen empfehle. Er bezieht sich auf das Pressegespräch auf der Hamburger Bootsmesse, an dem ich für den DSV teilgenommen habe und stellt insgesamt einen objektiven Bericht des Verlaufs dar. Ob allerdings wegen des erhöhten Wertes von Irgarol (s-Triazin) ein Verbot von biozidhaltigen AFs binnen notwendig ist, sei dahingestellt.

Nach Auskunft des Umweltbundesamtes wird der Wirkstoff wegen hoher Giftigkeit (Toxizität) und Schwerabbaubarkeit (Persistenz) sowieso nicht zugelassen und darf dann in Unterwasseranstrichen nicht mehr verwendet werden.

Wie in der Studie richtig angegeben wurde, ist eine einmalige Beprobung noch nicht aussagekräftig, aber das Problem wird sich mit dem bevorstehenden Verbot von selbst erledigen.

Für die mechanische Reinigung im Wasser gilt, dass derzeit ein Verbringen des anhaftenden Bewuchses in das Gewässer nach den Wassergesetzen unzulässig ist. Hier müssen die Länder tätig werden, wenn diese Alternative angewendet werden soll. Die Farbindustrie hat sich auf diese Alternative schon eingestellt und bietet biozidfreie sehr harte Unterwasseranstriche an.

Wolfgang Hertel,

Umweltobmann im TSC, Dezember 2014

Die Stiftung Warentest hat unter

www.Test.de/sortierhilfe

eine Liste veröffentlicht, die ein Entsorgen von Abfall und Wertstoffenerleichtert. Schaut mal in den Aushängekasten "Umwelt und Natur". Dort findet Ihr sie.

Wolfgang Hertel, Umweltobmann

Umweltseite des Bezirks Tegel und neues Antifoulinghandbuch

Der Bezirk Tegel hat eine Umweltseite, die unter

www.tegeler-segler-berlin.de/umwelt

aufgerufen werden kann und die eine Reihe nützlicher Informationen enthält.
Das neue Antifoulinghandbuch 2012 ist eingetroffen und kann bei mir eingesehen werden.

Wolfgang Hertel, Umweltobmann des TSC


Willkommen im Umwelt-Bereich des Online- Angebotes des TSC mit aktuellen Informationen und Tipps zum Umweltschutz im Wassersport!

Ansprechpartner:
Wolfgang Hertel (umwelt@tegeler-segel-club.de)

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Die blaue Flagge weht bis zum 31.12.2010.
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