IDJüM der Teenys in Hamburg

Am Mittwoch den 25.7.01 fuhren Simone, ich und zwei andere Kinder mit Klaus Wenger vom TSV nach Hamburg. Unterkunft fanden wir in einer Kaserne der Marine, wo alle Teilnehmer aus Berlin und aus Niedersachsen Platz fanden.

Die beiden nächsten Tage dienten dem Kennenlernen des Segelreviers Außenalster. Leider hatten wir nur Flaute und es war knallig heiß. Am Freitag brachte Michael Koster meinen Vorschoter Thomas Plößel nach Hamburg, der seinen Urlaub für die Meisterschaft unterbrach.

Am Samstag und Sonntag wurden die Boote und Segel vermessen. Zu meinem größten Erschrecken stellte sich heraus, dass der Messbrief von „windbreaker“ fehlte. Nachforschungen in Berlin ergaben, dass mein Vorgänger die Papiere bei sich hatte. Die Daten konnten aus Berlin gefaxt werden, so dass unser Boot doch noch vermessen werden konnte. Sonntagnachmittag startete noch ein Practice Race mit allen Booten.

Am Montag begann nun endlich die Regatta. Bei etwas diesigem Wetter und Windstärke 3 bis 4 konnten wir alle drei Wettfahrten gut durchsegeln. Trotz einer Kenterung konnten wir unsere Platzierung im Mittelfeld halten.

Am Dienstag musste der Start verschoben werden, weil es zu wenig Wind gab. Zum Glück frischte der Wind doch noch auf, dadurch konnten wir noch zwei Wettfahrten segeln.

Am nächsten Tag war tolles Segelwetter. Bei diesem Wind segelten wir vier Wettfahrten. Um die 12 benötigten Wettfahrten voll zu kriegen, brauchten wir am Donnerstag nur noch dreimal aufs Wasser zu gehen und die Meisterschaft war beendet. Die letzte Wettfahrt war ein up-and-down-Kurs. Der Wind war teilweise so stark, so dass einige Kinder das Trapez benutzten. Das Ziel befand sich direkt vor dem Gelände des NRV. Für die Betreuer und für die Eltern war das ein idealer Platz, weil sie ihre Schützlinge beim Zieleinlauf gut beobachten und fotografieren konnten.

Glücklich und zufrieden, die Meisterschaft gut überstanden zu haben, sprangen wir wie die Wilden ins Wasser und konnten vom gegenseitigen Hineinschubsen nicht genug kriegen.

Am Spätnachmittag wurde gegrillt und es fand die Siegerehrung statt. Sieger wurden Johannes und Katharina Berggren. Thomas und ich kamen auf den 24. Platz. Zum Andenken bekam jede Crew ein rotes Handtuch geschenkt.

Ganz herzlich möchte ich mich bei den Trainern und Betreuern vom TSC, TSV und KAR für die gute Organisation und Betreuung bedanken.

Berlin, den 01.09.2001

Joris Maerevoet

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