Bericht zur Internationalen deutschen Jugendmeisterschaft in der 420er-Klasse

Es war wieder einmal soweit die Deutsche Meisterschaft stand vor der Tür.

Die Meisterschaft war zwischen dem 29.07.  und dem 07.08., mit zwölf Wettfahrten (Qualifikationsrennen und Finalrennen), angesetzt.
Aus unserem Team konnten sich Svenja Ehrmann (JSC), Sophie Heyer (JSC), Felix Leupold (JSC), Tom Sellin (JSC), Birthe Herziger(JSC), Niel Ocken (schon wieder JSC) sowie Joris Maerevoet (endlich TSC) und meine Wenigkeit Jeronimo Landauer (TSC), für die Meisterschaft am Saalerbodden, qualifizieren.

Vorbildlich wie wir waren, rückten wir schon vier Tage vorher an, um uns mit den dortigen Revierverhältnissen vertraut zu machen.
In den ersten Tagen hatte das Wetter anscheinend vergessen, dass wir uns an der Ostsee befinden und es schirn die Sonne wie in der Südsee. Die Erinnerung kehrte allerdings nach zwei Tagen wieder zurück und bei Windstärke fünf bis sechs konnten wir die letzten Vorbereitungstage gut nutzen.
Pünktlich zum ersten Tag der Meisterschaft und zur Vermessung schien die Sonne dermaßen stark, dass man froh sein konnte, seine Segel erst am Abend in der stickigen Halle vermessen zu lassen. An den ersten Tagen der Qualifikationsläufe konnten wir uns dank ordentlich Hack und viel Körpergewicht in den Top 50 platzieren und so sah es ein Tag vor den letzten Qualiläufen ganz gut aus mit der Qualifikation für die Goldgruppe. Am nächsten Tag sollten uns aber die Augen geöffnet werden, bei lauen Winden um die Zwei und mehr Drehern als auf dem Wann- und Tegeler See zusammen (Immer diese Ausreden) ersegelten wir Plätze im zweiten Drittel. Am Ende der Qualiläufe waren wir mit Platzt 78 (Goldgruppe bis Platzt 60)
an der Goldgruppe gescheitert.
Unseren Teamkollegen ging es nicht besser, auch keiner von ihnen schaffte es in die Golfleet.
Das Wetter in den Finalläufen war ähnlich wie in den Qualiläufen, viel Wind an dem einen Tag kein Wind am anderen. In der Silberfleet segelten wir relativ erfolgreich und konnten am Ende den 12 Platzt der Gruppe erreichen (insgesamt 72er).
Richtig zufrieden war keiner in unserem Team, denn für mindestens zwei Teams wäre die Goldfleet drin gewesen. Nichtsdestotrotz luden wir unsere Boote auf und fuhren nach der Siegerehrung wieder nach Berlin.
Grund zu Freude gab es trotzdem denn Erik Heil und Thomas Plößel, Berliner und TSCer, konnten nach einer souveränen Vorstellung die Deutsche Meisterschaft für sich entscheiden und fuhren mit dem Titel in der Tasche wieder nach Hause.
Wir bedanken uns Herzlich beim Riebnitzer Segel Verein für die gut Ausrichtung und vor allem bedanken wir uns beim Wettfahrtleiter für die späten Starts (13 Uhr).

Jeronimo Landauer

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