Unser J24 Trainingslager in Warnemünde Sommer 2009

Trotz anfänglicher Organisationsschwierigkeiten startete die J24 Crew des Tegeler Segel-Clubs am 12.8.2009 ihr Trainingslager in Warnemünde. Die Crew, bestehend aus Cori, Britta, Joris, Robert und unserer Ersatzfrau Anja, traf am Mittwoch Morgen in Rostock ein.

Der Mittwoch wurde mit Aufgaben wie Bootstransport zum Trainingsstützpunkt, Aufbau und Rehabilitation unserer kränkelnden Crewmitglieder gefüllt und mit der Ankunft unseres Trainers Erik abgerundet. Des Weiteren haben wir unsere Unterkunft aufgesucht, die sich dem Satellitenempfang unseres Navigationssystems entzog und deshalb schwer aufzufinden war. Doch dazu im Verlauf des Berichtes noch einige weitere Informationen.

Bei strahlender Sonne und gutem Wind begannen wir am Donnerstag unser erstes Training. Unser Hauptaugenmerkmal lag dabei auf der Positionsfindung und der Aufgabenteilung an Bord, was sich als schwierig herausstellte, da einer unserer Vorschiffmänner (Robert) sich krankheitsbedingt im17. stöckigen Hochhaus (unserem Luxusapartment) aufhalten musste. Nach dem Motto "Aus eins mach zwei" haben wir am Nachmittag Brittas alte Vorschoterin Kassandra und dessen Freund Fabi auf unser Boot eingeladen. Mit dem zusätzlichen Gewicht der beiden Auswechsler konnten wir die 5-6 Windstärken locker einstecken und hatten eine Menge Spaß beim Wellensurfen und beim Einstechen in die Wellen.

Der Freitag Morgen begann zunächst sehr ruhig mit einem netten Frühstück im Seglerheim im Yachthafen, bis Anja und Britta zur J24 kamen. Denn dort wurden sie schon freudig von einem netten Herren erwartet, der ihnen beichten musste, dass sein Motorboot (welche Umweltsau hat denn noch ein Motorboot zum Angeben?!) sich über Nacht von der Achterleine gelöst hatte und durch den Wellengang und Strom permanent gegen unser Boot geschlagen war. Nach dem Austausch der Versicherungsunterlagen fuhren wir ungetrübt auf den Breitling (zu Erklärung für Unwissende: der Breitling ist der See der von der Warne abgeht, also im Wellen- und Stromgeschützten Bereich liegt), um dort an unseren Manövern zu Arbeiten. Dort wurden wir nicht von 1,5 Meter Wellen gestört und konnten bei guten 5 Windstärken an unserer Wenden- und Halsentechnik feilen.
Zum Abendbrot trafen unsere Trainingspartner, die J24-Crew der Zweigstelle des TSCs (der JSC) in Warnemünde ein.

Am Samstagmorgen segelten wir mit Ersatz-Vorschiffsfrau Julia und ohne Robert bei gutem Wind auf die Ostsee. Nach erfolgreichem und langem Antesten musste leider unser Zweit-Steuermann Joris am Mittag schon reinfahren, so dass wir vier Mädels mit ca. 230 kg (optimales Gewicht wäre 400 kg) etwas überfordert bei gutem Wind über die See düsten. Aufgrund dieses "Trimmfehlers" beschlossen wir das Training abzubrechen und den JSCern unseren fähigen Trainer Erik zu überlassen.

Der Sonntag brachte uns schließlich nicht nur (wie die ganze Trainingslagerwoche) wunderbaren Wind und strahlenden Sonnenschein, sondern auch einen weiteren Segler an Bord. Netterweise stieg Reme zu uns an Bord und war damit nicht nur das Gewicht unserer neuen Vier-Mädels-Crew, sondern auch ein Trainer in nächster Nähe. Nach der langen Sonntagseinheit segelten wir in den Hafen und machten unser Boot Kran-fertig und bauten das Motorboot ab. Leider mussten Julia, Reme und Erik uns schon früh am Nachmittag verlassen, so dass wir drei Mädels uns selbst überlassen wurden und die dicke Jay zu dritt abbauen mussten und das Mobo fahrbereit machen mussten.

Das Trainingslager hat uns leider nicht alle so gut auf den jeweiligen Positionen so gestärkt wie erhofft, doch es war trotzdem ein großer Fortschritt in Bezug auf das Bootshandling.

Zum Schluss nochmal an großes Dankeschön an unser Auswechsler Kassandra, Fabi, Julia und Reme, so wie an unsren Trainer Erik, der uns mit viel Wissen und Know-How ein großes Stück weitergebracht hat. Außerdem noch an Flo und Micha, die uns die Jay hochgezogen und uns ihr Auto geliehen haben.

Also, Ahoi und immer guten Wind,

Cori und Britta

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