Deutsche Meisterschaft der 470er 2000
Eigentlich wollten wir ja gar nicht an der Meisterschaft teilnehmen, mußte sie aber dann doch noch auf die Liste unserer Saisonhöhepunkte nehmen, da das mit der Olympiateilnahme leider nicht geklappt hat. Aber das ist eine andere Geschichte. Wir, dazu zählt mein Steuermann Lucas und ich, konnten uns also ganz in Ruhe auf unseren letzten Zielwettkampf in Berlin vorbereiten. Großartig trainiert hatten wir im Vorfeld nicht, unsere Vorbereitung bestand im wesentlich darin, die verpatzte Olympiaqualifikation zu verarbeiten, und beim Seglerhaus Preis mitzusegeln. Der Seglerhaus Preis wurde wie die Deutsche Meisterschaft auch vom VSaW ausgerichtet und fand direkt am Wochenende vor dem großen Spätsommerereignis statt.
Weltmeisterschaft der 420er in La Rochelle
Nachdem wir uns in Eckernförde für die WM qualifiziert hatten, brachten wir unser Schiff auf Hochform und fuhren am 7.7. mit Eike und den anderen drei Berliner Mannschaften Kathrin Kadelbach/Alexandra Faßbender, Sonja Eckelmann/Julia Bleck und Nils Naudorf/Kilian Noack los.
Wir kamen am nächsten Morgen als erste in La Rochelle an. Da wir unsere Quartiere noch nicht beziehen konnten, bauten wir erst einmal unsere Boote auf (Es war 6 Uhr morgens). Danach frühstückten wir und erkundeten die Stadt. Zwar wollten einige von uns schon heute rausfahren, allerdings hatten wir kein Motorboot und bei bis zu 35m Strom war das nicht ganz ungefährlich. Am Sonntag fuhren wir dann zum ersten Mal raus, inzwischen waren auch fast alle da.
Der 470er - Eine Klasse für sich
Haben Sie schon mal mit Adrenalin im Blut gefrühstückt? Oder sich zu zweit mit einem Kater von der letzten Nacht bei 30°C auf ein 470 cm langes Boot gesetzt um mehrere Stunden in der Sonne zu braten, weil vielleicht doch noch Wind kommen könnte? Oder haben Sie vielleicht schon einmal mitten auf der A9 ihren Campingkocher aufgebaut um eine Dose Hühnersuppe lauwarm zu erhitzen? Nein!!! Na dann haben sie auch noch keine ganz normale Regattasaison hinter sich gebracht.







